Nirgends auf Sardinien liegen so viele ikonische Wanderungen so nah beieinander: Kalkplateaus, Küstenpfade, Europas tiefste Schlucht und Bergdörfer als Rastplätze. Die Ogliastra ist ein einziges Wandergebiet — das sind unsere Favoriten.
Die Klassiker
[Cala Goloritzé](/de/cala-goloritze) vom Golgo: 1,5 Std. hinab zur schönsten Bucht Italiens
[Su Gorropu](/de/su-gorropu) ab Sa Barva: zwei Flussstunden zu 500-Meter-Wänden
Pedra Longa ab Santa Maria Navarrese: der Küstenpfad zur 128-m-Felsnadel
Das Sisine-Tal zur Cala Sisine: durch den Canyon an eine einsame Bucht
Für alle, die mehr wollen
Der [Selvaggio Blu](/de/selvaggio-blu) ist die Königsroute: vier bis fünf Tage Klippen, mit Abseilstellen und Biwak. Weniger bekannt, aber großartig: die Tacchi von Ulassai — Kalkstein-'Absätze' über dem Dorf der Künstlerin Maria Lai, mit Pfaden zu Wasserfällen und Kletterwänden. Alles eingebettet in die große [Natur Sardiniens](/de/natur-sardinien).
Wandern mit Kindern
Der erste Abschnitt von Su Gorropu, der Weg zum Gigantengrab von Osono bei [Triei](/de/triei) und die Küstenpfade bei Santa Maria Navarrese eignen sich bestens für Familien — mehr im Guide [Familienurlaub](/de/familienurlaub-sardinien).
Praktisch
Topsaison: April-Juni und September-November
Niveaus: vom Familienpfad bis zur alpinen Mehrtagestour
Basis: I Mandorli: zentral, still, Frühfrühstück auf Wunsch
Domande frequenti
Welche Tagestour ist die schönste?
Schwere Wahl: Goloritzé für die Bucht, Gorropu für die Schlucht. Unser Rat: lange genug bleiben für beide.
Sind die Wege gut markiert?
Die Klassiker ja. Für den Selvaggio Blu und die wilden Supramonte-Routen braucht es einen Führer oder GPS-Erfahrung.