Die Sarden nennen sie Ispuligidenie, 'Schneeflöhe': die rosa-weißen Kiesel, die das Wasser der Cala Mariolu in ein unwirkliches Blau tauchen. Mehrfach zum schönsten Strand Italiens — und Europas — gewählt.
So kommen Sie hin
Der einfache Weg ist das Meer: Von Santa Maria Navarrese und Arbatax starten jeden Morgen Schlauchboote, Ausflugsschiffe und Wassertaxis. Die erste Abfahrt (meist 9 Uhr) findet die Bucht fast leer. Geübte Wanderer steigen vom Golgo über den Ispuligidenie-Pfad ab: drei steile Stunden, nur für Erfahrene.
Was Sie erwartet
Der Strand ist klein, der Zugang limitiert: glattgeschliffene Kiesel, ein Meeresboden, der nach wenigen Metern ins Blau abfällt, senkrechte Kalkwände. Das Schnorcheln gehört zum besten der Insel — Brassen, Schwärme und mit Glück der Eleonorenfalke, der in den Klippen nistet.
Unsere Tipps
- Boot in der Hochsaison einen Tag vorher reservieren
- Badeschuhe: die Kiesel sind wunderschön, aber unbarmherzig
- Alles wieder mitnehmen: die Bucht gehört allen
- Mit Cala dei Gabbiani und den Piscine di Venere kombinieren — oft Teil derselben Tour
Von I Mandorli sind Sie in 10 Minuten am Hafen — und abends zurück zwischen den Olivenbäumen, weit weg vom Küstentrubel. Unschlüssig? Vergleichen Sie mit der Cala Goloritzé und den übrigen Stränden Sardiniens.

