Italienisches Nationalmonument und Wahrzeichen der Ogliastra: Die Cala Goloritzé ist ein Halbmond aus weißen Kieseln am Fuß der Aguglia — jener 143 Meter hohen Kalknadel, die Kletterer aus aller Welt anzieht.
Warum diese Bucht einzigartig ist
Die Goloritzé entstand 1962 durch einen Felssturz und ist heute Nationalmonument: keine Boote am Ufer, kein Liegenverleih, eine begrenzte Besucherzahl pro Tag. Genau diese Begrenzung bewahrt die Schönheit — den Felsbogen über dem Meer, die Süßwasserquelle zwischen den Kieseln, die Aguglia im Abendglühen.
Die Wanderung
Der Weg beginnt auf dem Golgo-Plateau über Baunei: Auto am gebührenpflichtigen Startpunkt abstellen, dann 3,5 km bergab auf dem alten Maultierpfad der Köhler, zwischen jahrhundertealten Wacholdern und Kalkwänden. Abstieg 1:15-1:30, Aufstieg 1:45-2 Std. Wanderschuhe, mindestens 1,5 Liter Wasser pro Person und Kopfbedeckung sind Pflicht — Schatten ist rar. Mehr Touren: Wandern Sardinien.
Unsere Tipps
- Früh starten: Um 8 Uhr ist der Weg kühl und die Bucht noch still
- Im Sommer den Zugang einige Tage vorher reservieren
- Maske und Schnorchel einpacken: das Wasser gehört zum klarsten des Mittelmeers
- Im September: warmes Wasser, halb so viele Besucher — unser Monat
Von I Mandorli erreichen Sie den Golgo in 40 Minuten: Frühstück im Morgengrauen, die Wanderung — und zurück zum Bad in Sa Barza. Lieber per Boot? Die Touren starten in Santa Maria Navarrese, kombiniert mit der Cala Mariolu.

